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Korrektur der Rasterverzeichnung

bei der Farbfernseh-Bildröhre 2 2 Hörspiel-Verzerrer für Tonbandamateure

Über die richtige Hi-Fi-Beratung

Zum Titelbild: Als kompakte, flache Einheit, hier ohne den Allbereich-

tuner, ist das Imperial-Fernsehchassis 1923 aufgebaut. Siehe auch 1 80 DM Seite 697 dieses Heftes. "

In diesem Heft:

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FUNKSCHAU 1966, Heft 22 1771

en hietet Ihnen 150 Möglichkeiter

Gehören auch Sie zu den vielen geplagten Mitbürgern, die Jahr für Jahr vor dem Problem stehen: was schenke ich wem zu Weihnachten? Wir möchten Ihnen ger bei der Lösung dieses Problems helfen. Wenn Sie also in wenigen Tagen der sparsamen Hausfrau (oder dem "hoffentlich spendablen Hausherrn) Ihren Wunschzettı präsentieren, dann wünschen Sie sich doch einmal etwas, was schon viele Tausend in aller Welt begeistert hat einen HEATHKIT-Bausatz. Der Winter mit seine langen Abenden steht vor der Tür und nun haben Sie viel Zeit und Muße, Ihre Freizeit nach Ihren Wünschen zu gestalten. Versuchen Sie es einmal mit dem Selbstba von HEATHKIT-Geräten. Das ist mehr als nur basteln das ist ein spannendes Hobby, das Sie fesseln wird und Ihnen viel Freude macht. Dabei können Sie da Angenehme mit dem Nützlichen verbinden, denn HEATHKIT-Geräte gibt es für jeden Zweck und für jeden Geldbeutel. 150 verschiedene Modelle stehen zur Wal und wir sind sicher, daß auch für Sie das Richtige dabei ist. HEATHKIT-Geräte sind zeitlos modern, technisch ausgereift, wertbeständig, robust und zuverlässit

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FUNKSCHAU 1966, Heft 22

ano

Weihnachtsfreuden zu bereiten Sie haben

noch vi

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FUNKSCHAU 1966, Heft 22 1773

PHILIPS

neue Aufgaben

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Feel PM sst0 TV PATTERN GENERATOR TIME BASE HRIO. %

| roweron

für Ihre Werkstatt!

Deshalb brauchen Sie noch keine völlig neue Werkstattausrüstung. Sie werden allerdings an eine Ergänzung denken müssen, zum Beispiel durch einen Farbbildmustergenera- tor, oder einen Zweistrahl-Oszillografen, der Ihnen die Kontrolle und den Abgleich des Synchrondemodulators ermöglicht (dabei er- folgt ein Vergleich zwischen R-Y und B-Y bzw. G-Y).

Hier stellen wir Ihnen nur einige besonders interessante Geräte mit ihren wichtigsten Daten vor. Das gesamte Programm finden Sie in dem Sonderdruck „messen reparie- ren“. Er bringt auf 16 Seiten viele Tips und wertvolle Hinweise für Ihre Reparaturarbeit. Bitte fordern Sie ihn an.

HF-Zweistrahl-Oszillograf PM 3230

besonders geeignet zur Reparatur und War- tung von Farbfernsehgeräten durch die gleichzeitige Darstellung von zwei Vorgän- gen. Die eingebaute Synchronisations-Trenn- stufe gewährleistet ein sauber stehendes Bild bei der Darstellung der ersten Zeilen-

signale. Die hohe Beschleunigungsspannung (4 kV), sowie der sehr scharf zeichnende Elektronenstrahl geben dem Bild eine große Auflösung. Y-Verstärker: 0... 10 MHz, 20 mV/ Teil (1 Teil &8mm); 0... 2 MHz. 2 mV/Teil; Zeitmaßstab 0,5 us/Teil ... 0,5 s/Teil & 2 MHz ... 2 Hz; mit fünffacher Dehnung kleinster Zeitmaßstab 0,1 us/Teil; geringe Abmessungen: 300 mm hoch, 210 mm breit, 450 mm tief; Gewicht nur 11 kg. DM 2190,—

PAL-Farbfernseh-Bildmuster-Generator

PM 5507

mit 6 verschiedenen Testsignalen für horizon- tale und vertikale Linien, Gittermuster, Punkt- muster, Farbbalken und Regenbogensignal, moduliert auf einen Bildträger zwischen 500 und 900 MHz (Band IV/V) mit geschalteter Burst und verkoppeltem Hilfsträger mit Hori- zontalfrequenz. DM 1750,—

Schwarzweiß-Bildmuster-Generator PM 5510 mit fünf Testsignalen für Schachbrettmuster, Vertikalbalken, Horizontalbalken, gekreuzte Balken (asymmetrisch) und Schwarzfeld, mo-

duliert auf Bildträger im Band |, Ill und IV/V; separater Ausgang für Video-Signal; Bild- und Zeilen-Signal sind verkoppelt; Tonträger mit einschaltbarer 1000-Hz-Tonmodulation; 8 ver- schiedene Bildträgerfrequenzen durch Druck- tasten wählbar. DM 1850,—

Universal-Meßinstrument PM 2411

spannbandgelagertes Zeigerinstrument für Gleich- und Wechselspannung, Gleich- und Wechselstrom und Widerstände mit 38 Meß- bereichen; hoher Innenwiderstand 40000 Q/V bzw. 3,3 KQ für Wechselspannung ab 30 V Skalenendwert; große Genauigkeit, Fehler 1,5%/0 = bzw. 2,5°/ Meßbereiche (Skalenend- wert) 60 mV...1200 V-, 1,2 V...1200 V_, 120 uA...3 A, 18 %...180 KR bezogen auf Skalenmitte. Das Gerät ist mit Überstromrelais ausgerüstet. DM 340,—

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FUNKSCHAU 1966, Heft 22

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ELAC ELECTROACUSTIC GMBH, 2300 Kiel.

ELAL

Kipk fehlt

Für Ihre anspruchsvollen Kunden

FUNKSCHAU 1966, Heft 22 1775

Kp 11 Überschlägige Berechnung

Die Kapazität der T-Antenne kann ermittelt werden aus der Summe: Kapazität des horizontalen Drahtstücks (berechnet nach Fall5) + Kapazität des senkrechten Drahtstücks (berech- net nach Fall 6).

Fall 12. L-Antenne

L = horizontale

Länge (cm) 1 = vertikale

Länge (cm) h = Höhe über

Erde (cm)

d = Durchmesser des Leiters (cm)

h’ = h-I(cm) Bild 13. L-Antenne AL HD m. we u ui (12)

L ah l 21 ku er tg) + rer leR) ti

siehe Tabelle 1, k3 siehe Tabelle 3, kg siehe Bild 12.

Berechnungsbeispiel zu Fall 11 und 12: Gegeben: L = 2500 cm, 1 = 500 cm, h = 1000 cm, d = 0,3 cm.

Nach Fall 11 (T-Antenne): 0,241 (2500 + 500)

1 „2500 ( 41000 200) „_500 ET Zt le oO 2500 + 500 nn 0.207) + N Si Ta 2500 + 500 i Sc 2h\ 2h 2000 kı=f ( ) ; = = 0,8; = 0,283; 1 L L 2500 0,8; 0,283 H\ HM 500 =); 4-8 -1,m=02 ; 1 T 50 ig = 0.207 l n) 1 500 h’ =f re 00, = ko ( Li’ zo To Nach Fall 12 (L-Antenne): 9241 (2500 + 500) _ pp nr 3,91 ZaREn kn 00 ( 2100. 205) oT zo PO ( en 207) + 0,16 = 3,91 2500 F50 \8 95 ie

kı, ka, kg siehe oben nach Fall 11.

Nachdruck verboten!

Überschlägige Berechnung

Nach Fall 5. Horizontaler Draht über Erde:

G= zen = 147pF (nach Gl. 5); ur re nu ) I g MT a Pen 0,3 ( 2000 | 0,3 0,241 : 2500 C= = 157pF (nach Gl. 5,2) 4 - 1000 lg ——— - 0,283 0,3

Nach Fall 6. Vertikaler Draht über Erde:

0,241 - 500

1, 20 _ 0,207 Sur ve

0,241 : 500 = ——— = 31, ch Gl. 6 C 2 E0 31,5 pF (na ) 3

Damit ergibt für die L- und T-Antenne die überschlägliche Berechnung, die auf der Summierung der Kapazitäten des horizontalen und vertikalen Drahtstücks beruht:

C= = 36,4 pF (nach Gl. 6,1);

147 + 157 36,4 + 31,5

= 186 pF 2 * 2 pP

3 Kapazität eines Leiterpaares

Fall 13. Zwei Kugeln (Kugelfunkenstrecke)

0

Bild 14. Zwei Kugeln nebenein- ander (Kugelfunkenstrecke)

d = Kugeldurchmesser (cm) a = Mittelpunktabstand (cm)

C = 0,278: d (1 + - m) (pF) (13) as

gültig für: Der Abstand der Kugeln von einer leitenden Fläche (Erde) soll groß sein, so daß die Teilkapazitäten von jeder der beiden Kugeln zur Erde klein im Vergleich zur Kapazität der Kugeln gegeneinander sind.

Fall 14. Zwei Kugeln ineinander, symmetrisch angeordnet

= Durchmesser der kleinen Kugel (cm) Da = Durchmeser der großen Kugel (cm) ö = D-Dı = Luftraumdicke

zwischen den beiden Kugeln (cm) F = Kugeloberfläche (cm?)

Bild 15. Zwei konzentrische Kugeln

_ 0,555:Dı Dr m. mn 8 ); (14) 1 1,11-F Für 6 = D>-Dı <—. (Di + D) = D:C= (pr) (14,1) Kp 11720

11. 1966 1814

HEINZ KNAUERHASE

Federführend für das Projekt war das Presse- und Informationsamt der Bundes- regierung in Zusammenarbeit mit der Ar- beitsgemeinschaft der öffentlich/rechtlichen Rundfunkanstalten (ARD) und insbeson- dere des Senders Freies Berlin.

Zu Beginn des Fernsehens, also im Novem- ber 1963, gab es etwa 400 Fernsehenipfänger sehr unterschiedlicher Bauart, jetzt aber ist ihre Zahl auf mindestens 12000 mit mehr als 100 000 Zuschauern gestiegen; diese Zahl verdeutlicht sowohl das große Interesse der Bevölkerung als auch den Erfolg des Pro- jektes.

Sender und Studio

Die Arbeiten standen unter Zeitdruck, denn sie begannen erst im Juli 1963, mußten aber aus internen Gründen im November des gleichen Jahres soweit abgeschlossen sein, daß die Einweihung der Anlage mög- lich war. In dieser kurzen Zeit konnte natür- lich kein Studiogebäude errichtet werden, sondern es galt zu improvisieren. Die sudanesische Regierung stellte ein kleines Hotel zur Verfügung (Bild 1), das entspre- chend umzubauen war. Hier entstanden ein kleines Studio mit etwa 50 qm Fläche für die Abwicklung des täglichen Programms und ein weiteres, etwa 100 qm groß, für größere Programmvorhaben. Der große Dachgarten findet in der klimatisch günstigen Zeit als großes Freiluftstudio Verwendung, wobei der Übertragungswagen als Regiezentrale dient. Die gesamte Technik, wie Bild- und Tonkontrolle, Filmgeber, Meßraum, Strom- versorgung usw., ist einschließlich des Sen- ders in dem gleichen Gebäude untergebracht, selbst die Programmredaktionen haben noch Platz gefunden.

Die Klimatisierung machte fast unüber- windliche Schwierigkeiten. Die in tropischen Gebieten heute übliche zentrale Klimatisie- rung kam aus finanziellen und zeitlichen Gründen nicht in Frage; die technischen Räume bekamen vielmehr Klein-Klimage- räte, und der damit verbundene hohe Ge- räuschpegel mußte in Kauf genommen wer- den. Die Außentemperaturen steigen in Khar- toum von April bis November bis auf 50 °C!

Die technische Ausstattung sieht eine ver- einfachte Sendeablaufregie (Bild 2) vor, über die in Verbindung mit dem kleinen Aktuali- tätenstudio und einem Filmgeberraum das tägliche Programm abgewickelt wird. Ein weiterer Bildkontrollraum gehört zu dem großen Studio, der ebenfalls in der Sende- ablaufregie aufgeschaltet ist. Dieser Kon- trollraum gilt als der Endpunkt aller Bild- und Tonquellen innerhalb und außerhalb des Hauses, d. h. hier enden auch die Über- tragungen mit dem Ü-Wagen aus dem Stadt- gebiet. Der Ausgang des Kontrollraumes geht direkt auf den Sender, dessen aus vier Achterfeldern bestehende Antenne das Stadt- gebiet und die Umgebung bis in etwa 30 km Entfernung versorgt (Bild 3). Der von Sie- mens gelieferte Sender hat eine Ausgangs- leistung von 600 W (Bild) und 150 W (Ton),

Der Verfasser ist Mitarbeiter des Senders

Freies Berlin.

FUNKSCHAU 1966, Heft 22

1815

Auslandsbericht

Der Fernsehsender Khartoum

im Sudan

1961 versprach die Bundesregierung, zur Versorgung der drei Städte Khartoum, Khar- toum-Nord und Omdurman am Zusammenfluß des Blauen und des Weißen Nils im Rahmen der Technischen Hilfe einen Fernsehsender zu errichten. In diesem Gebiet wohnen etwa 500 000 Menschen. Im November 1963 konnte die Anlage der Regierung des Sudans übereignet werden. Der Verfasser dieses Berichtes hat zusammen mit anderen Spezialisten die Station aufgebaut und kehrte im Frühjahr dieses Jahres

wieder nach Deutschland zurück.

so daß sich eine effektiv abgestrahlte Lei- stung von rund 2kW (Bild) ergibt. Gear- beitet wird in Bereich III, Kanal 5. Die Sen- derbelüftung wurde wegen der hohen Außen- temperaturen überdimensioniert.

Bild 1. Die erste Fern- sehstation im Sudan, untergebracht in einem kleinen Hotel. Auf dem Dach der Sendemast mit Plattform für die Richtfunk-Endstellen

Den erwähnten Übertragungswagen vom Typ WKA lieferte die Fernseh GmbH; er ist mit drei Image-Orthikon-Kamerazügen ver- sehen. Seine klare und übersichtliche Bau- weise erleichterte die Arbeit sehr. Die Dop- pel-Klimaanlage funktionierte auch in der heißesten Zeit ausgezeichnet. Zwei Relais- strecken der französischen Firma CSF ver- vollständigten die mobile Einrichtung.

In den Studios stehen je zwei Image- Orthikon-Kamerazüge alter Bauart (KOA), auch sie bewährten sich unter den ungün- stigen klimatischen Verhältnissen. Der Film- geberraum ist mit einer Multiplexeranlage der Fernseh GmbH bestückt, und die Ton-

a

abiaufregie untergebracht ist

Bild 2. Blick in den Kontrollraum A, in dem die Sende-

ausrüstung stammt von Telefunken. Der

Lichtanschlußwert der Studios beträgt 40 kW, verteilt auf Lichtwannen und Stufenlinsen- Scheinwerfer von 0,5kW bis 2kW. Auch gehören

5-kW-Stufenlinsen-Scheinwerfer

zur Lichtausrüstung. Eine Übersicht der Geräteausrüstung der Station erlaubt die vereinfachte Zeichnung Bild 4.

Die Organisation

Das Fernsehen im Sudan ist eine Abtei- lung des Informations-Ministeriums, das auch alle Unkosten trägt. Zwar ist das Per- sonal in die Abteilungen Programm, Technik und Verwaltung gegliedert, aber beispiels- weise ist die Trennung von Programm und Technik nicht so scharf, wie man es in Deutschland gewohnt ist. Auch innerhalb der Abteilungen verwischen sich manchmal die Unterschiede, was durch die Forderung,

Bild 3. Antennenmast mit vier Achterfeldern und den End- stellen der Richtfunkstrecken

695

Filmgeberraum Kontrollraum A

Monitoren

60 6021 ITV60; 3 6021 |TV602] |TV60 5

Epi+ Diageber

M25B0 75A

Video-Vert.| \Sendeschalter

BAS - Wähler

Monitoren

ma Ev2S EV2S 1 2 3 Bildkontroll- Pult 75A EoOV 75A

Konfrollraum B

Impulsgeber und-verteiler

Monitor

Ausgang Hf TV 602

Studio A

Monitor

Ausgang Hf} EV25

Transformatorraum

Studio B

Stromversorgung

(0 0 0] Zentraler Erdpunkt 5 für Sendemast, Sender

Sendemast mit Plattform für Zentistrecken

Sender

und Videoanlagen

en Bild+ Ton

Wahlleitung

Meßraum

Bild 4. Raumaufteilung und Gerätebestückung der Station. KVV75D: Kameraverstärker für Vidikonkamera; KVK 102: Kamerakopf Vidikon; M25BO75 A: Bildsignal-Monitor; EOV75: dito (ältere Ausführung); PCT: Testbildgeber mit Gittergeber; 14-15 VT 75: Impulsgeber; 66 TG 75: Doppel-Impulsgeber; RBH 93-21 BM: Bildmischer; TV 602: Monitor; EV 25: Monitor; KOA: Kamerakopf (ältere Ausführung); KK: Kameraverstärker für Orthikon-Kamera

mit wenig Personal auszukommen, noch unterstützt wird. Die Leitung des Senders insgesamt hat ein Senior-Controller, ihm zur Seite stehen ein Programmdirektor und ein Chefingenieur. Die Programmgestaltung liegt völlig in den Händen einheimischer Kräfte, dagegen haben deutsche Fernseh- fachleute noch immer die technische Be- treuung.

70 %/, Direktsendungen

Täglich werden ungefähr vier Programm- stunden ausgestrahlt, gegliedert in natio- nale und internationale Nachrichten, Sport, Frauen- und Kinderfernsehen, Fernsehspiele und Politik. Zweimal täglich, im Rahmen des Abendprogramms, werden Werbespots eingeblendet.

1964 wurde die erste Meinungsumfrage zum Programm durchgeführt. An der Spitze der Beliebtheit standen Sport, vor allem die hier abends abgehaltenen Fußballspiele, und Unterhaltung, besonders Musikshows.

Nur 30°/, der Sendezeit wird von Film- sendungen bestritten, der Rest sind Direkt- sendungen; Aufzeichnungen auf Film oder Magnetband sind noch nicht möglich. Daher wird der Übertragungswagen entsprechend oft eingesetzt. Das Fernsehen hat in Khar- toum rasch an politischer Bedeutung ge- wonnen, und oft gibt es Programmände- rungen, wenn wichtige politische Ereignisse den Vorrang haben.

Fernsehempfänger aller Typen

In den Fachgeschäften der Stadt stehen - Fernsehempfänger vieler Hersteller, u. a. Grundig, National, Philips und Telefunken. Alle Bildschirmgrößen sind vertreten, jedoch sind die Preise hoch ein Empfänger kostet im Durchschnitt 100 Sudanesische Pfund oder etwa 1200 DM. Daher ist eine Art Ge- meinschaftsempfang an der Tagesordnung;

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man hat ermittelt, daß pro Abend min- destens zehn Menschen vor jedem Bild- schirm sitzen und am Fernsehprogramm teilnehmen,

Ein großes Problem bilden die Reparaturen

von Fernsehempfängern, denn es herrscht‘

ein ausgesprochener Mangel an Fachleuten und geschultem Personal. Die erwähnten Weltfirmen haben jedoch eigene Reparatur- werkstätten eingerichtet, die auch über die bei uns bekannten Meß- und Prüfgeräte, wie Bildmustergeneratoren, Oszillografen, Röh- renvoltmeter usw., verfügen, wie überhaupt die Struktur der Werkstätten sich nicht wesentlich von der bei uns üblichen unter- scheidet. Die Ausbildung der Servicetech- niker erfolgt überwiegend im Ausland durch die Herstellerfirmen selbst. Die Kunden- dienstwagen der Großfirmen gehören heute schon zum alltäglichen Stadtbild. Ein wich- tiges Problem ist die Beschaffung von Er- satzteilen. Transportbestimmungen und die allgemeinen Importprobleme erschweren das Halten eines größeren Ersatzteillagers; das gilt vornehmlich für kleinere Werkstätten.

*

Die Einführung des Fernsehens im Sudan war letztlich nicht einfach gewesen; ständig stand man vor neuen und überraschenden Situationen, denen mitherkömmlichen, „euro- päischen“ Mitteln nicht beizukommen war. Ein kleines Beispiel sei erwähnt. Die aku- stische Verkleidung der Studios mußte am Ort selbst hergestellt werden. Das heißt aber nichts anderes, als daß wochenlang mehr als zwei Millionen Löcher in Handar- beit in Akustikplatten einzuschlagen waren!

Und doch darf nach dreijährigem Betrieb der Station in Khartoum gesagt werden: Dem Projekt ist der Erfolg nicht versagt ge- blieben. Fernsehen ist aus dem öffentlichen Leben des Sudans nicht mehr hinwegzu- denken.

100-MHz-Oszillograf

Zusätzlich zum Universal-Oszillografen Oscillar /G 60 hat Siemens den Hochlei- stungs-Elektronenstrahloszillografen M 214 herausgebracht, der eine Bandbreite von 0 bis 100 MHz aufweist. Er besteht aus einem Grundgerät und mehreren Einschü- ben. Die Vorteile der Transistorbestückung kommen der Schaltungstechnik und den äußeren Abmessungen des Gerätes zugute. Dadurch beträgt die Leistungsaufnahme nur 150 VA, und das Volumen konnte klein ge- halten werden.

Das Grundgerät enthält eine neuartige Elektronenstrahlröhre, die bei einer Ge- samtbeschleunigungsspannung von 30kV noch eine lineare Aussteuerung von 8 cm in Y-Richtung ermöglicht, ferner die Endstufen für die Vertikal- und Horizontal-Ablenkung sowie den steckbaren Stromversorgungsteil. Es steht wahlweise ein Stromversorgungs- einschub zum Betrieb an 220-V-Netzen von 50 bis 400 Hz und ein solcher zum Betrieb an Gleichspannungen von 12 und 24V zur Verfügung.

Mit dem Y-Zweikanaleinschub beträgt der Ablenkkoeffizient 20 mV/cm, die Bandbreite reiht von O0 bis 100 MHz (Anstiegszeit 3,5 nsec). Außerdem ist noch ein breitban- diger Y-Differenzverstärkereinschub vor-

handen. Die Ablenkung in Y-Richtung ge-

schieht mit einem Einschub, in dem zwei vollständige Kippteile untergebracht sind, wobei alle bekannten Triggerarten sowie verzögerte Zeitablenkung möglich sind. Die Umschaltung der einzelnen Funktionen so- wie die Wahl der verschiedenen Trigger- möglichkeiten erreicht man über Druckta- sten, d. h. in der Bedienungstechnik wurde der mit dem Typ U/G 60 eingeschlagene Weg fortgesetzt. Darüber hinaus kann ein MeßB- zusatzeinschub verwendet werden, der einen Gleichspannungsverstärker und einen Hoch-Tiefpaß enthält.

FUNKSCHAU 1966, Heft 22 1816

EDWIN OLOFF

Mit der Entwicklung des hier vorgestellten Einblock-Steckchassis wurde bezweckt, einen wesentlichen Schritt zur Miniaturisierung zu gehen und den Service grundlegend zu ver- einfachen, die Fertigung durch Zusammen- fassung aller Chassistypen für die Bild- röhren zwischen 43-cm- und 65-cm-Diagonale zu rationalisieren und die Einführung des Farbfernsehens durch rechtzeitige Standardi- sierung vorzubereiten. Im folgenden werden einige Neuerungen des Chassis 1923 gegen- über der bekannten Ausführung 1823 be- schrieben.

Hf-Teil und Zf-Verstärker

Im Tuner wird als Vorstufentransistor ausschließlich der neue Transistor AF 239 verwendet. In Verbindung mit der konven- tionellen, seit drei Jahren bewährten 4/2- Drehkondensatorabstimmung ergeben sich die in der Tabelle aufgeführten Werte für Verstärkung und Rauschen. Diese Daten wurden gemessen an .den Antennenbuchsen des Empfängers (240 2) bzw. am Zf-Aus- gang (60 2), einschließlich aller Verluste durch Übertrager und Kabel.

Daten des Tuners mit AF 239

Bereich Rauschen Verstärkung I 3..5 KTo 26...32 dB II 3...5 KTy 26...32 dB IV/V 4..7 KTy 30...36 dB

Die günstigen Werte werden erreicht, weil bei dem vorliegenden Abstimmsystem keine zusätzlich dämpfenden elektrischen Bauteile benötigt werden. Ein weiterer Vorteil ergibt sih durch die extrem kurze Zuleitung (5 cm) vom Antennenanschluß zum Tuner auf Grund des hier gewählten mechanischen Aufbaus.

Der Tastendruck konnte nahezu um den Faktor 2 gesenkt werden. Durch das Zusam- menwirken der neuen Sechsfach-Zentralab- stimmtaste mit einem Tuner, der nur einen Bereichumschalter hat, ergibt sich ein mitt- lerer Tastendruck von nur 1,8 kp.

Das seit zwei Jahren bekannte zweiseitig gedruckte Vierfac-Bild-Zf-Filter mit durch- plattierten Löchern (siehe FUNKSCHAU 1966, Heft 10, Seite 307, Bild 4) wurde zu- sätzlih durch eine Falle (L 1) ergänzt!). Diese Falle beseitigt beim Schwarzweiß- empfang von Farbsendungen das entste- hende Moir& von etwa 1,1 MHz. Diese Stö- rung entsteht als Interferrenz zwischen dem Farbhilfsträger von rund 4,4 MHz und dem Tonträger 5,5 MHz. Um den Bildkanal sper- ren zu können, wurde für die Tongleichrich- tung eine zweite Diode angeordnet und ein Einzelkreis-gekoppelter Ton-Zf-Verstärker nachgeschaltet.

Als weitere vorteilhafte Auswirkung die- ser Ton-Zf-Schaltung ergibt sich eine größere Bandbreite des Videoverstärkers und damit eine bessere Auflösung und bessere Bild-

Der Verfasser ist Mitarbeiter der Imperial- Rundfunk und Fernsehwerk GmbH, Osterode.

1) Die Positionsnummern beziehen sich auf die Gesamtschaltung auf Seite 699.

FUNKSCHAU 1966, Heft 2 1817

Fernsehempfänger

Einblockchassis mit zweiseitig bheschichteter Leiterplatte

Ein besonderes Merkmal des Fernsehchassis 1923 von Imperial ist die auf beiden Seiten beschichtete Leiterplatte. Da auch die Löcher zum Einstecken der Bauelemente durchplattiert sind, ergibt sich eine sehr hohe Sicherheit gegen fehlerhafte Lötstellen. Die kompakte Bauweise alle Einzelteile auf einem Senkrechtchassis spart Platz aus für die zusätzlichen Baugruppen beim künftigen Farbfernsehen.

schärfe. Die Belastung des Anodenkreises, wie sie zwangsläufig bei einer einstufigen Ton-Zwischenfrequenz mit Auskopplung an der Anode der Video-Endröhre auftreten würde, entfällt. Den Videofrequenzgang zeigt Bild 1.

Der Kontrasteinsteller wurde auf der Anodenseite der Videoröhre in den strom- losen Zweig einer Brückenschaltung gelegt.

Bild 1. Der Videofrequenzgang des Fern- sehchassis 1923

FF

Damit ergeben sich die folgenden Vorteile:

Die Synchronimpulse können vor der Kontrasteinstellung abgegriffen werden.

Das Amplitudensieb arbeitet unabhängig vom gewählten Kontrast mit optimalen Eingangsspannungen.

Der Kontrasteinsteller ist wenig belastet.

Die Schwarzwertübertragung bleibt voll erhalten.

Die mitlaufende Helligkeit kann beliebig gewählt werden.

Selbst bei extremem Fernempfang bleibt die Einstellmöglichkeit des Kontrastes und damit auch die subjektive Reduzierung des Rauschens erhalten.

Eine zusätzliche Frequenzgangkompensie- rung ist durch die Glieder R1, C1 und C2 möglich. .Bild 2 zeigt die Linearität, gemes- sen zwischen Antennenbucse (Kanal 12) und Katode der Bildröhre. Zur Linearitäts- messung wurde ein zeilenfrequenter Säge- zahn verwendet, dem eine 2-MHz-Schwin- gung überlagert war.

Bei der Messung wird der Sägezahn durch ein Differenzierglied entfernt.

“-+34B

Hochspannungsgleichrichtung

Die Hochspannung wird mit Hilfe eines Selen-Gleichrichters erzeugt (Bild 3). Gute Erfahrungen mit dem 12-kV-Selengleichrich- ter lagen vom Gerät Chico bereits vor. Alle bei 18kV neu auftretenden Probleme wur- den in enger Zusammenarbeit mit dem Her- steller gelöst. Über prinzipielle Fragen

Bild 2. Linearität des Frequenzgangs, gemessen zwischen Antennenbuchse und Bildröhrenkatode

A

A

Bild 4. Bei zmweiseitig beschichteten Platinen mit Durchplattierung (unten) kann das Zinn die Anschlußdrähte besser umfließen

Links: Bild 3. Der Hochspannungs-Stabgleich- richter wird in Steckfassungen eingesetzt

wurde bereits in der FUNKSCHAU 1966, Heft 13, Seite 409, berichtet. Deshalb sei hier nur auf zusätzliche Schaltungsmaßnah- men eingegangen, die durch den höheren effektiven Widerstand der Schaltungsanord- nung bei der Verwendung eines Selengleich- richters erforderlich sind.

Das Bildformat wird bei Netzspannungs- und Strahlstromänderungen annähernd kon- stant gehalten. Während zur Bildbreitensta- bilisierung in Abhängigkeit von der Netz- spannung wie üblich eine Rückwärtsregelung mit VDR-Widerstand in der Zeilen-Endstufe benutzt wird, ist ferner eine zusätzliche Stabilisierung in Abhängigkeit vom Strahl- strom vorgesehen.

Der negative Rückschlagimpuls von Punkt A des Zeilentransformators wird über das RC-Glied C 3/150 pF und R 2/18kQ differen- ziert, so daß man einen zweiseitigen Impuls erhält. Der zweite positive Ast des Impulses ändert seine Amplitude stark in Abhängig- keit vom Strahlstrom. Er wird über die Diode D 1 gleichgerichtet. Die erhaltene Schiebespannung von 3,25 V pro 100 „A wird

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Bild 5. Das Chassis nimmt nur einen schmalen Raum neben der Bildröhre ein

über die Widerstände R3, R4, R5 der Bild- höhenstabilisierung und außerdem über R6 dem Gitterkreis der Zeilen-Endröhre PL 500 zugeführt. Die Korrektur der Arbeitspunkte stabilisiert die Amplituden der Zeilen- und Bildablenkung.

Leistungseinsparung

Die Leistungsaufnahme des Gerätes bei einem normalen Bild konnte auf rund 105 W gesenkt werden. Gegenüber Standard-Fern- sehgeräten, die etwa 160 W aufnehmen, er- gibt sich eine bessere Wirtschaftlichkeit für den Kunden, zum anderen wird die Be- triebstemperatur der Bauteile reduziert. Die Leistungseinsparung ist das Ergebnis meh- rerer Maßnahmen.

Erstens wird die Spannung für die zehn Transistorstufen nicht durch Herunterteilen der Betriebsspannung gewonnen, sondern durch Gleichrichtung von Zeilenimpulsen. Ferner wird der Heizstrom mit Hilfe eines Vorschalt-Kondensators von 5,1 nF eingestellt (vgl. FUNKSCHAU 18965, Heft 1, Seite 7).

Bild 8. Der Fernbedienungsstecker wird direkt auf die zmweiseitig beschichtete Leiterplatte auf- gesteckt

Schließlich wurde der Netzteil dieses Ge- rätes so dimensioniert, daß eine besonders hohe, gesiebte Betriebsspannung zur Ver- fügung steht. Durch die verwendete Sieb- drossel wird der Verlust an einem ohmschen Sieb-Widerstand vermieden. Außerdem ist infolge der höheren Betriebs- spannung der Anteil der Anoden-Restspan- nungen prozentual zur Gesamt-Betriebs- spannung kleiner, so daß der Wirkungsgrad aller Röhrenstufen gesteigert wird. Hierzu war es beispielsweise erforderlich, den Zeilentransformator der höheren Betriebs- spannung anzupassen. Die Arbeitspunkte aller Röhrenstufen werden in Richtung zu kleineren Katodenströmen verschoben.

Betriebssicherheit

Beim Entwurf des Gerätes wurde ange- strebt, die Betriebssicherheit durch mehrere Maßnahmen zu erhöhen. An erster Stelle ist hier die Einführung einer zweiseitig kaschierten gedruckten Schaltung mit durch- plattierten Löchern zu nennen. Aus Bild 4 ist ersichtlich, wie durch Kapillarwirkung das Zinn in den Löchern hochlaufen kann und

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Bild 6. Das Chassis in Schwenkstellung für einfache Prüfungen

somit eine wesentlich sichere Lötung erreicht wird. Durch Versuche wurde ermittelt, daß die Zahl kalter Lötstellen um den Faktor 10 zurückgeht.

Alle Baugruppen wurden temperaturge- recht auf dem Chassis. verteilt, so ordnete man zum Beispiel die laut Fehlerstatistik besonders gefährdete Röhre PCL 85 im küh- len unteren Bereich des Chassis an. Über eine hochsteile Regelung wird dafür gesorgt, daß der Arbeitspunkt auch bei Netzüber- spannung konstant bleibt. Die wärme- empfindlichen Sieb-Elektrolytkondensatoren und selbstverständlich der Tuner sind, wie bereits im Chassis 1823, an der kältesten Stelle angebracht.

Die Hochspannungsgleichrichterröhre DY86 einschließlich Sockel und Heizschleife stehen in unserer Fehlerstatistik ganz oben. Wie beim Gerät Chico wird auch hier der Hoch- spannungs-Selengleichrichter diese Fehler- möglichkeit ausschalten.

Durch Wegfall der Kabelbäume vom Chassis zum Tuner, vom Chassis zur Be- dienungseinheit und vom Tuner zur Anten- nenplatte auf Grund des kompakten Ge- samtaufbaues sind Kabel- und Stecker- defekte ausgeschaltet.

Service

Im Einblock-Steckchassis sind erstmalig Chassis, Tuner, Bedienungsteil und Anten- nenplatte kompakt zusammengefaßt. Der Ausbau dauert 90 Sekunden, einschließlich Rückwand abnehmen, Lautsprecher aus der Snap-in-Halterung nehmen und Bildröhren- ausbau nach Lösen der Flügelmuttern (Bild 5 bis 7).

Bei Imperial hält man es für unzumutbar, in den Werkstätten für jedes Fabrikat zuge- hörige Adapter bereitzuhalten. In diesem Fall ist das Einblock-Steckchassis im ausge- bauten Zustand voll betriebsfähig.

Für einfache Reparaturen ist das Chassis in einer Schienenführung herausziehbar und nach beiden Seiten schwenkbar. Dazu ist nur eine unverlierbare Schraube zu lösen und eine Sperrklinke anzuheben.

Die zweiseitig beschichtete Leiterplatte dient direkt als Kontaktelement für den Fernbedienungsstecker (Bild 8), so daß eine besondere Buchse entfällt. Die Gesamtschal- tung des Chassis zeigt Bild 9 auf der fol- genden Seite.

Farbfernsehen

Das hier beschriebene Einblock-Steck- chassis wird ohne mechanische Änderungen im kommenden Imperial-Farbfernsehgerät als Verstärkerchassis benutzt werden. Alle Verstärkerstufen des Schwarzweißempfän- gers sind für den Farbfernsehempfang aus- gelegt. Damit ist ein großer Teil des kom- menden Farbfernsehgerätes schon jetzt den Servicetechnikern bekannt.

Durch die Kompaktbauweise ist rechtzeitig für die hinzukommenden Farbfernsehbau- teile Platz im Gehäuse geschaffen worden.

Bild 7. Nach Öffnen einer Sperrklinke kann das Chassis herausgenommen werden

Allbereichkanalwähler mit Vorwahl

Mit dem Typ 152 hat Telefunken-NSF einen Kanalwähler entwickelt, bei dem sich sechs Kanäle in den Bereichen I, III oder IV/V mit Tasten einstellen lassen (Bild). Das Vorwählen oder Belegen dieser Tasten geschieht mit Hilfe einer zusätzlichen sieben- ten, herausziehbaren Taste. Der gewünschte Bereich wird vorher einmalig eingestellt, indem man an der entsprechenden Stations- taste zieht und sie durch Verdrehen in eine von drei Positionen einrastet. Damit schal- ten bei Tastendruck zwei Schiebeschalter auf UHF oder VHF und wählen entweder Bereich I, II oder IV/V.

Die Drehwinkeleinstellung des Abstimm- kondensators überträgt die gedrückte Taste ohne Zwischengetriebe direkt auf die Rotor- achse, was eine besondere Konstruktion des Drehkondensators erforderte. Die Rotor- und Statorplatten erhielten eine spezielle Form, die einen Verzicht auf Abgleich- trimmer ermöglichte. Der Hersteller garan- tiert für hohe Wiederkehrgenauigkeit ohne Nachstimmung.

Der Kanalwähler arbeitet bei UHF-Betrieb als A/A-Tuner mit dem neuen, rauscharmen Vorstufentransistor AF 239, einem selbst- schwingenden Mischer (AF 139) und einem Zwischenfrequenzverstärker (AF 106). Pri- mär- und Sekundärkreis des UHF-Band- filters sowie der Oszillatorkreis werden abgestimmt. Das vierte Paket des Drehkon- densators ist nur bei VHF in der Vor- stufe wirksam. Der Mischer arbeitet dann nicht selbstschwingend, sondern setzt sich aus einem separat aufgebautem Oszillator (AF 139) und der eigentlichen Mischstufe (AF 106) zusammen.

Die Allbereichkanalwähler mit Zentral- abstimmtaste werden auch für ausländische Normen hergestellt. Durch Verdrehen der einzelnen Tasten lassen sie sich auf ver- schiedene Fernsehnormen umschalten.

Allbereichwähler Typ 152 von Telefunken/NSF

FUNKSCHAU 1966, Heft 22 1818

Imperial-Fernsehchassis 1923

FUNKSCHAU-Schaltungssammlung

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